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L S B -
Luky Schrempf Band So hat Luky also wieder seinen Fuß ins Rockbusiness gesetzt. Wenn man ihn fragt, wieso, sagt er immer, "wegen seinem Sohn Alvin". Aber ganz stimmt das wohl nicht. Er hat in den letzten paar Jahren, in denen er keine Band hatte, immer herum gesudert, wie fad es ohne "On Stage" doch sei. Ohne diese innere Leere wäre er wohl nicht mehr zurück gekehrt. Diese Seite ist noch schwer im Aufbau, wie Ihr an manchen Stellen ersehen könnt, verzeiht bitte. Aber Ihr dürft mir glauben, in dieser Homepage stecken schon an die 200 Stunden Arbeit, ein verbogenes Kreuz und so manche Blindheit. Ich weiß nicht, wie viele von Euch sich tatsächlich vorstellen können, was für Mühe hinter so einer HP steckt. Die Arbeit, die ich immer am Meisten fürchte, ist Bilder aussuchen, einscannen, schneiden, setzen, betiteln, Seitengestaltung, usw. Für 1 Bild kann man an Gesamtaufwand ca. 10 bis 15 Minuten veranschlagen, bis alles passt, für das erste einmal. Dann die Schreibe, die dann auch nicht immer passt. Manchmal hört Ihr wohl ein wenig Wut und Frust raus. Heute bin ich echt nicht so gut drauf. Wollte meiner Mama die Gartenblumen in den Keller tragen, da macht es wieder einmal "rums", diesmal zwischen den Schulterblättern. Zwickt und brennt. Habe
wohl etwas zu viel Schindluder getrieben in meinem Leben und
dafür muss ich heute bezahlen. Daher hier etwas zur Abwechslung, gehört zwar inhaltmäßig nicht hierher, aber soll da bleiben, bis ich einen anderen Platz gefunden habe. Bin heute völlig ohne Inspirationen. Luky sieht seine Zukunft ja etwas rosiger und so hat er das folgende Gedicht für Euch geschrieben: Rock im Altersheim (von Luky Schrempf) Ausgegeigt, da die Knochen spröde, drum ist jetzt das Leben öde. Luky Schrempf fehlt jetzt auch das Know How, sitzt brav daheim bei Kind und Frau. Da heißt es zeitig schlafen gehn, vielleicht noch etwas Al Bundy sehn, der gleicht dem Opa fast aufs Haar, ist fast so dumm, wie es Luky war, in den sogenannten alten Zeiten. Denn bald heißt es sich vorzubereiten. Das Senioren-Gefühl macht sich schon breit, der Meister fühlt, es ist so weit. Nur Einsamkeit und zuviel allein, also ab mit ihm ins Altersheim. Dort bitte nicht gleich weggestorben, denn dann wäre alles gleich verdorben. Es steht bevor ein dritter Lenz, trotz Alzheimer und Inkontinenz. Man darf halt nicht den Mut verlier´n und trostlos durch die Scheiben stier´n. Zum Luky kommt durch Gottes Segen in ein paar Jährchen neues Leben, denn Auzinger, nun auch ergraut, sich selbst ins Warte-Hospiz haut. Wie einst im Mai wird ihm bald klar, ich spiel´ für Luky Leadguitar. Er geht schon schlecht, durch die Körperfetten, die entstand durchs Saufen und Tabletten. Für Kuchen und für Hag-Cafe spielt er jetzt auf zum Fünf-Uhr-Tee, mit Luky, der die Nummern schreibt, damit in Österreich der Blues erhalten bleibt. Das Altersheim, das rockt, die Venen glühen, selbst neunzigjährige sich sehr bemühen und ständig läutet der Schwestern Handy, die beiden Altstars spielen so "trendy". Selbst auf der Straße kriegt man es schon mit, vergessen ist der Techno-Shit. "Rock at his best" wird neu kreiert, die alten Ohren weich massiert. Die beiden haben wieder einmal Schwein, sind jetzt groß raus im Altersheim. Auch im Himmel droben ist man schon entzückt, da der Tag ja immer näher rückt, wo beide an der Pforte stehn. Stellt Euch drauf ein, Ihr werdet sehn, da droben gibt es ein Riesen-Fest, falls Petrus sie auch spielen lässt.
Also demnächst mehr von LSB. Linz, 27.10.2000.
Traun
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Eine Reise zurück ins Leben
Erotische
Gedichtgeschichten und Geschichten,
sowie Irritationen eines Schreiberlings
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